Mittwoch, 25. März 2009

Agiles Anforderungsmanagement mit User Storys

User Storys sind, so folgt man der Wikipedia, eine in Alltagssprache formulierte Software-Anforderung.
Dabei ist zu beachten, das diese besonders kurz und knapp gehalten werden sollten.
Die Storys werden im Idealfall durch den Kunden erfasst.
In Open Soure Projekten ist der Einfallsreichtum der Projektmitglieder gefragt.

Sie müssen folgender Fragestellung gerecht werden (aus inside-scrum):
"Wer macht was um welches Ziel zu erreichen"

Dies an einem Beispiel aus den Storys von ERPonSaas:
"Anmelden am System:
Das System prüft die Authenzität des Anwenders anhand von Benutzername und Passwort. Bei einer falschen Eingabe des Passwortes und/oder des Benutzernames weist das System den Anwender auf eine fehlerhafte Eingabe hin."

Welchen Mehrwert haben wir für unser Anforderungsmanagement nun gewonnen (am konkreten Beispiel)?
Zum einen haben die Stakeholder eine konkrete Vorstellung welcher der vielen Funktionalitäten in der Anwendung vorhanden sein soll -> eine Benutzeranmeldung.
Zum anderen wissen wir jetzt wie Benutzeranmeldung erfolgen soll -> Durch Eingabe von Benutzernamen und Passwort, bei Fehlanmeldung weist das System den Anwender auf eine fehlerhafte Eingabe hin.

Durch die Story haben wir somit eine Spezifikation einer (Teil)Funktion unseres Systems.
Mit wachsender Anzahl von Storys steigt also auch der Spezifikationsgrad des umszusetzenden Systems. Da wir wissen, das eine 100%ige Spezifikation auf Grund vieler Faktoren zum Zeitpunkt der Anforderungsaufnahme- und Analyse nicht möglich ist sind die User Storys iterativ einzupflegen, bei Bedarf anzupassen.

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